Startseite > Senioren - Angehörige - Pflegende

Psychologische Unterstützung für Senioren, Angehörige und Pflegende

Viele Menschen erleben im höheren Lebensalter Herausforderungen wie innere Unruhe, Ängste, depressive Verstimmungen, erste Hinweise auf Demenz oder eine zunehmende Überforderung im Alltag. Psychologische Unterstützung für Senioren kann entlasten und dabei helfen, den Alltag wieder zu ordnen.
Für Angehörige kann diese Zeit ebenfalls belastend sein, besonders dann, wenn sich durch eine Demenzerkrankung vertraute Beziehungen verändern oder die Sorge um einen nahestehenden Menschen immer mehr Raum einnimmt.
Auch beruflich Pflegende geraten häufig an ihre Grenzen, wenn hohe Verantwortung, komplexe Situationen und der tägliche Umgang mit Krankheit, Trauer und emotionalen Anforderungen dauerhaft Kraft kosten.

Unterstützung und psychologische Hilfe im höheren Lebensalter

Senioren

Ältere Menschen stehen oft vor der Aufgabe, Veränderungen, Verluste, körperliche oder psychische Belastungen zu bewältigen. Ich unterstütze Sie gerne dabei.


weiterlesen >

Angehörige

Die zunehmende Überforderung pflegender Angehöriger wird oft unterschätzt und zeigt sich erst, wenn innere Anspannung, Erschöpfung oder depressive Verstimmungen auftreten. Finden Sie hier psychologische Unterstützung.

weiterlesen >

Pflegende

Im Berufsalltag sind Pflegende mit hoher Verantwortung, Zeitdruck und zwischenmenschlichen Spannungen konfrontiert. Besonders der Umgang mit Demenz oder emotional belastenden Situationen kann fordern.

weiterlesen >

FÜR SENIOREN

Wie Veränderungen im Alter das Leben prägen

Mit dem Älterwerden verändert sich vieles: Der Alltag bekommt eine neue Struktur, der Körper zeigt seine Geschichte. Zudem verändern sich oft Denken, Fühlen und Handeln. Was einst selbstverständlich war, gerät möglicherweise ins Wanken. Somit erleben viele ältere Menschen diese Phase als Zeit seelischer Veränderungen, in der auch psychische Belastungen deutlicher spürbar werden können. Oft wird der Freundeskreis kleiner, Rollen in Familie und Gesellschaft können sich verschieben – manchmal passiert dies schleichend, manchmal abrupt. Schließlich können Krankheiten Lebenspläne durchkreuzen oder ein Verlust das ganze Leben auf den Kopf stellen. Folglich können Einsamkeit, Ängste und Depressionen entstehen. Überdies rückt auch das Thema Demenz bei vielen in den Fokus.

Neue Freiheiten und neue Herausforderungen im Alter

Mit dem neuen Lebensabschnitt eröffnen sich für Senioren auch neue Freiheiten und Freiräume – und diese neue Zeit will gestaltet werden. Wenn Aufgaben und Impulse ausbleiben, breiten sich schnell Langeweile, Einsamkeit oder Antriebslosigkeit aus. Dann können körperliche Beschwerden, Ängste oder depressive Verstimmungen zunehmen. Häufig entsteht dadurch das Gefühl, nicht mehr dazuzugehören oder sich im eigenen Leben fremd zu fühlen. Solche seelischen Belastungen im Alter können unterschwellig wachsen und das Wohlbefinden deutlich beeinflussen.

Das kann verunsichern – besonders dann, wenn vertraute Aktivitäten nicht mehr möglich sind, sich Beziehungen verändern oder der Alltag seine gewohnte Struktur verliert. Das Älterwerden ist ein tiefgreifender Wandel auf mehreren Ebenen – körperlich, seelisch und sozial. Durch psychologische Beratung im Alter können Sie lernen, mit Veränderungen wie Einsamkeit oder Trauer besser umzugehen oder einen hilfreichen, verständnisvollen Umgang mit Demenz zu entwickeln.

Gleichzeitig eröffnet die neu gewonnene Zeit auch Chancen. Zum Beispiel für persönliche Interessen, neue Erfahrungen oder lang aufgeschobene Wünsche. Viele Menschen entdecken mitunter im Ruhestand kreative Seiten an sich. Manche vertiefen Freundschaften oder genießen bewusst kleine Alltagsmomente. Ohne den Druck eines vollen Terminkalenders entsteht vielmehr Raum für Selbstfürsorge, innere Einkehr und neue Orientierung. Ich möchte Sie gerne dabei unterstützen, Ihre Potentiale zu erkennen.

Mögliche Themen

Neuorientierung in der nachberuflichen Phase
Wenn der Alltag sich verändert und neue Strukturen gebraucht werden.

Verlust von Bezugspersonen oder Rollen
Umgang mit Trauer, Abschied oder dem Gefühl des Alleinseins.

Innere Unruhe, Sorgen oder Grübelschleifen
Wenn Gedanken nicht zur Ruhe kommen oder Ängste zunehmen.

Körperliche Veränderungen und Krankheitsverarbeitung
Unterstützung im Umgang mit Erschöpfung, Einschränkungen und Diagnosen.

Rückblick und Lebensbilanz
Frieden finden mit Vergangenem, Entwicklungen verstehen, versöhnen.

Fragen zur eigenen Rolle in Familie und Gesellschaft
Wenn sich Erwartungen, Aufgaben und Beziehungen verschieben.

Stärkung der eigenen Ressourcen
Mehr innere Ruhe, Selbstfürsorge und emotionale Stabilität.

Selbstfürsorge im Alter – sich selbst wieder wichtig nehmen

Viele ältere Menschen erleben ähnliche Herausforderungen – und doch ist jede Lebenssituation einzigartig.
In der psychologischen Beratung im Alter geht es darum, Ihre persönliche Lage wirklich zu verstehen: Ihre Gedanken, Gefühle und Belastungen ernst zu nehmen und gemeinsam einen Weg zu finden, der zu Ihnen passt.

Für ein psychisch gesundes Altern – für mehr Lebensfreude und neue Energie.

Beratungsformen für Senioren

Einzelsprechstunde


Persönliche Themen besprechen.

Depressionen und Ängsten begegnen.

Trauern und loslassen.

Veränderungen akzeptieren.

Beziehungs- und Familiensprechstunde


Konflikten begegnen.

Verständnis entwickeln.

Anders kommunzieren.

Gemeinsamkeiten (wieder) entdecken.

FÜR ANGEHÖRIGE

Psychologische Hilfe für Angehörige – wenn Eltern, Partner und Freunde altern

Menschen zu begleiten, kann erfüllend und verbindend sein – aber auch anstrengend, körperlich und emotional fordernd oder zu Konflikten führen. Wenn sich Eltern oder Partner durch Alter, Krankheit oder Lebenskrisen verändern, verändern sich oft vertraute Verhaltensweisen und neue Eigenheiten treten an ihre Stelle.

Das kann tief berühren, aber auch verunsichern und belasten.

Überforderung von Angehörigen – zwischen Nähe, Pflichtgefühl und Erschöpfung

Viele Angehörige übernehmen Pflege- oder Betreuungsaufgaben – regelmäßig, spontan oder in Ausnahmesituationen. Was aus Verbundenheit, Verantwortung oder Selbstverständlichkeit geschieht, kann mit der Zeit schließlich zur Belastung werden.
Nicht selten stoßen Angehörige dabei an ihre Grenzen: Es entstehen Spannungen, Schuldgefühle oder das Gefühl, allem nicht mehr gerecht zu werden. Für viele Menschen wird insbesondere der Umgang mit Demenz zu einer Herausforderung, die das eigene Leben und das Miteinander stark verändert.

Dadurch verändern sich vertraute Beziehungen, Nähe mischt sich mit Erschöpfung, Fürsorge mit Frust. Eigene Bedürfnisse rücken dabei in den Hintergrund, persönliche Auszeiten werden selten. Was früher selbstverständlich war – Ruhe, soziale Kontakte, Hobbys – wird somit zur Ausnahme. Sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren, wird dementsprechend zur ständigen Herausforderung.

Psychologische Hilfe für eine gute Balance zwischen Fürsorge und Selbstfürsorge

In der psychologischen Beratung geht es darum, Ihre Situation zu ordnen, Belastungen besser zu verstehen und neue Handlungsspielräume zu entdecken. Wir schauen gemeinsam, was Ihnen Kraft gibt und wie Sie Fürsorge für andere und sich selbst in ein gesundes Gleichgewicht bringen können.

Ziel ist es somit, Ihre innere Stabilität zu stärken, Orientierung zu gewinnen und neue Wege im Alltag zu finden.

Mögliche Themen


Überlastung durch Pflege und Betreuung
Psychologische Hilfe beim Umgang mit alltäglichen Herausforderungen und emotionaler Belastung.

Wenn sich die Eltern oder der Partner verändern
Unterstützung im Umgang mit neuen Verhaltensweisen, z. B. bei Demenz oder nach Schlaganfall.

Emotionale Belastung und Trauer
Begleitung bei Verlust, Abschied und Zukunftsängsten.

Familienkonflikte und Verantwortungsklärung
Spannungen, Verletzungen oder unterschiedliche Erwartungen verstehen, erklären.

Rollenwechsel: vom Kind zur Betreuungsperson
Wenn sich familiäre Beziehungen und Erwartungen verschieben entstehen oft Unverständnis, Frust oder Trauer.

Überforderung und Erschöpfung
Zwischen eigenem Leben, Beruf und Unterstützungsaufgaben Balance finden.

Schuldgefühle und Selbstzweifel
Entlastung, wenn das Gefühl entsteht, nicht genug zu tun oder falsch zu handeln.

Jeder erlebt psychische Belastungen anders

Was für den einen gut zu bewältigen ist, kann hingegen für den anderen zur echten Herausforderung werden.
In der Beratung für Angehörige geht es darum, Ihre Situation in Ruhe anzuschauen – mit allem, was dazugehört. Was funktioniert gut? Wo wird es zu viel? Wo brauchen Sie Hilfe? Wichtig ist, es darf alles offen angesprochen werden – ohne Scham oder schlechtes Gewissen.

Ich begleite Sie dabei, neue Handlungsspielräume zu entdecken und herauszufinden, was für Sie entlastend sein kann. Zudem haben auch schwierige oder „tabuisierte“ Gefühle hier ihren Platz.
Ziel ist es, passende Strategien zu entwickeln. Schritt für Schritt, orientiert an dem, was für Sie möglich und hilfreich ist und zu Ihrem Leben passt.

Wenn Sie sich neben der psychologischen Unterstützung auch über ganz praktische Fragen zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, zu gesetzlichen Regelungen und finanziellen Hilfen informieren möchten, finden Sie auf der Seite So vereinbaren Sie Pflege und Beruf einen hilfreichen Überblick.

Beratungsformen für Angehörige

Einzelsprechstunde

Gefühle und Gedanken sortieren.

Krisen überwinden.

Entlastung finden.

Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Beziehungs- und Familiensprechstunde


Grenzen respektieren.

Veränderungen akzeptieren.

Herausforderungen annehmen.

Verständnis entwickeln.

FÜR BERUFLICH PFLEGENDE

Arbeiten mit Herz – unter hoher Belastung

Pflegende tragen viel Verantwortung. Oft arbeiten sie dabei mit großer Hingabe, aber auch unter erheblichem Druck. Der Pflegealltag fordert entsprechend körperlich und psychisch. Nicht selten geraten dadurch die eigenen Bedürfnisse aus dem Blick.

Pflege – Zwischen Anspruch, Alltag und Erschöpfung

Emotionale Belastungen, schwierige Kommunikation, fehlende Abgrenzung oder Doppelbelastung durch Familie und Beruf gehören zum Alltag vieler Pflegender. Zudem können Konflikte im Team, mit Vorgesetzten oder Angehörigen dauerhaft zermürbend sein.

Psychologische Hilfe für die Helfenden

In der psychologischen Beratung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Gedanken zu ordnen, Belastungen anzusprechen und mitunter neue Perspektiven zu entwickeln. Ziel ist es, Ihre Potentiale zu erkennen und zu stärken, gesunde Grenzen zu setzen und folglich langfristig gut für sich zu sorgen. Damit Pflege mit Herz möglich bleibt, ohne dass Sie selbst auf der Strecke bleiben.

Mögliche Themen


Emotionale Erschöpfung und Überforderung
Wenn psychische Belastung zur Dauerbelastung wird.

Eigene Grenzen erkennen und wahren
Zwischen Helfen und Selbstschutz.

Umgang mit schwierigen Pflegesituationen
Wenn das Verhalten oder Krankheitsbilder emotional fordern.

Kommunikation mit Betreuten und Angehörigen
Wenn Gespräche schwierig werden oder Erwartungen unklar sind.

Konflikte mit Kollegen und Vorgesetzten
Belastende Teamdynamiken, fehlende Anerkennung oder struktureller Druck.

Doppelte Belastung durch Beruf und Familie
Wenn Pflegeverantwortung im Privaten und Beruflichen zusammentrifft.

Selbstfürsorge im Pflegeberuf – psychologische Unterstützung für Pflegende

Pflege bedeutet stets Einsatz – körperlich, emotional und menschlich. Denn wer beruflich pflegt, ist täglich gefordert: zwischen Zeitdruck, Erwartungen, Konflikten im Team und dem Wunsch, allen gerecht zu werden. Viele spüren demzufolge Erschöpfung, Frust oder auch das Gefühl, nicht mehr richtig abschalten zu können. In der Beratung geht es darum, psychische Belastungen abzubauen und Abstand zu gewinnen. Vielleicht auch zu lernen, selbst Hilfe anzunehmen. Dementsprechend ist es Ziel, das eigene Denken und Handeln zu sortieren und neue Möglichkeiten im Umgang mit dem Arbeitsalltag zu entdecken. Und vor allem geht es darum, sich wieder wohl zu fühlen und ein zufriedeneres Leben zu leben.

Beratungsformen für Pflegende

Einzelsprechstunde


Raum für persönliche Reflexion, emotionale Entlastung und individuelle Stärkung im Pflegealltag.

Themen aus der Tabuzone holen.

Wieder zu sich selbst finden.

Beziehungs- und Familiensprechstunde


Wenn Pflegen das Miteinander belastet und zu Konflikten führt.

Gespräche gemeinsam mit Kollegen, Vorgesetzten, Betreuungspersonen oder deren Angehörigen.

Nach oben scrollen